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Multitask Unified Model (Mum)

Veröffentlichung:

Laut Google wird sich durch Künstliche Intelligenz unser Zugang zu Informationen grundlegend verändern, was auch große Auswirkungen auf das wichtigste Produkt von Google haben wird: die Suche.

Der Alltag wird sich verändern

Aktuell werden Begriffe, Fragen, etc. in den Suchschlitz eingegeben – dieser Vorgang soll in Zukunft wesentlich interaktiver gestaltet werden. Google stelte in der letzten Search-On-Keynote die Neuerungen und Ausblicke vor.

Erster Baustein: MUM - Multitask Unified Model

Bild und Textsuche sollen dank MUM zusammenfinden
Bild und Textsuche sollen dank MUM zusammenfinden
Quelle WinFuture

Googles erster Baustein für die neue Art der Suche ist das „Multitask Unified Model“ (Abkürzung MUM).

Ein Beispiel der Funktionsweise von MUM:

Nutzer beginnen ihre Suche mit dem Kamera-Tool Lens – hierbei wird ein Hemd fotografiert. Über dieses Bild lässt sich dann über weitere Fragen das Suchergbniss eingrenzen – wie zum Beipsiel „Hemd mit diesem Muster. “ Es wird also möglich, die Suche über Bilder mit einer herkömmlichen Suche zu kombinieren.

Auch komplexere Aufgaben werden möglich

Fahrrad-Reparatur mit Google-Hilfe
Fahrrad-Reparatur mit Google-Hilfe
Quelle: WinFuture

Auch komplexere Aufgaben werden möglich werden. Google brachte hier das Beispiel des Fahrrads. Über die Kamera wird über Lens das betreffenede Bauteil am Fahrrad erfasst – zusätzlich wird „wie kann ich das reparieren“ hinzu gefügt.

Google liefert anschließend die passenden Videos, Anleitungen, etc.

Durch die Integration von MUM wird Google auch eine optische Überarbeitung vornehmen.

Es werden neue Einblendungen und Themen eingeblendet werden, die zur Suche entsprechend passen. Ebenso werden bei einigen Themen mehr Inspirationen vorhanden sein – Google soll auch eine „Inspirationsquelle“ werden.

MUM wird laut Google die Nachfolge von BERT übernehmen – geplant ist die Einführung im IV-Quartal 2021.

Das Machine-Learning-Modell soll laut Google 1000 mal stärker sein als sein Vorgänger. Es soll unterschiedliche Content-Formate wie Bilder, Texte, Podcasts, PDF, etc. wesentlich besser verstehen und in Beziehung setzen können.

Was bedeutet MUM für SEO & Webmaster?

MUM schafft neue Optionen. Inhalte sollen besser verstanden werden.

Daher wird sich für SEO wenig ändern, denn es sollte jederzeit der Anspruch vorhanden sein, hochwertige und nutzerorierntierte Inhalte mit dem bestmöglichsten Erlebnis bzw. der maximalen Experience zu erstellen. Der Vorteil liegt darin, dass jetzt mehr unterschiedliche Medien genutzt und verbunden werden können.

In unseren Augen bleibt alles beim alten – nur dass es immer wichtiger wird, gut formulierte Texte zu gestalten und passende Inhalte zu erstellen.

Allerdings gilt auch:

Durch die neuen Möglichkeiten wird die Konkurrenz deutlich größer, da auch Inhalte in einer fremden Sprache abgebildet werden können, wenn dies für den Nutzer sinnvoller ist – sprich es wird noch wichtiger, die Nutzerintention zu verstehen.

Ebenso kann der Traffic für eine Webseite zurück gehen, da mit Sicherheit auch mehr direkte Antworten im Suchergebnis auf zu finden sein werden.

Was bedeutet MUM für User?

MUM wird dem User bessere Suchergebnisse liefern.

Es kann auch sein, dass der User Suchergebnisse und Antworten bekommt, nach denen er gar nicht gefragt hat bzw. in denen sein ursprünglicher Suchbegriff gar nicht enthalten ist.

Der User wird im Laufe der Zeit auch immer verbesserte KI-Verständnis vorfinden. Die Suchergebnisse werden medienübergreifend werden.

Wann wird es losgehen?

Seit dem 03.10.2021 wird in Webmaster-Foren heftig über ein Update diskutiert, da in einigen Bereich sehr starke Schwankungen zu beobachten sind.

Allerdings wurde von Google aktuell keine offizielle Bestätigung geliefert. Einige Vermutungen deuten darauf hin, dass die ersten Veränderungen vorgenommen worden sind. Wir werden die Entwicklung beobachten und in den nächsten Tagen unseren Beitrag ergänzen.

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