Eine Facebook Fanpage ist wie eine kleine Webseite innerhalb von Facebook. Es gibt unterschiedliche Kategorien für Organisationen, Unternehmen oder Künstler. Über die Fanpage können Kunden oder Fans mit einem Anbieter in Kontakt treten.

Facebook Fanpage

Welche Kategorien gibt es für Fanpages?

Facebook ist bei vielen Anbietern ein elementarer Teil des Marketings geworden. Eine Facebook Fanpage eignet sich für folgende Rubriken:

  • Lokales Unternehmen
  • Spezieller Ort (zum Beispiel Ausflugsziele)
  • Unternehmen, Organisation oder Institution
  • Marke
  • Produkte
  • Künstler
  • Bands
  • öffentliche Personen
  • Unterhaltung
  • Guter Zweck oder Gemeinschaft

Wodurch unterscheidet sich eine Fanpage zu einem Facebook-Profil?

Ein Facebook-Profil ist für Privatpersonen. Es muss mit einem echten Namen angelegt werden. Eine Fanpage hingegen ist eine Seite ist für Unternehmen, Organisationen, Marken oder für berühmte Persönlichkeiten. Bei einer Fanpage verwaltet der Administrator die Seite – dieser muss ein Profil bei Facebook besitzen.

Welche Angaben kann ich bei einer Fanpage machen?

Um eine Fanpage anzulegen, benötigen Sie ein Profil bei Facebook.

Adresse, Öffnungszeiten und Produktdetails sind erste wichtige Informationen, die Usern sofort mitgeteilt werden. Als Künstler, Band oder öffentliche Person können Biografien hinterlegt werden. Bitte lassen Sie hier größtmöglichste Sorgfalt walten, da diese Angaben Ihre Visitenkarte darstellt. Ihre Vorstellung und Kurzbeschreibung vermitteln Ihren zukünftigen Kunden einen ersten Eindruck von Ihrem Unternehmen.

Seitenname

Hier müssen Sie den Namen des Unternehmens, Organisation, etc. eintragen.

Kategorie

Hier können Sie bis zu 3 Kategorien angeben.

fanpage-erstellen

Welche Vor- und Nachteile bringt eine Fanpage?

Nachteile

  • Sie müssen sich bewußt sein, dass es arbeitsaufwändig werden kann
  • Sie sollten sich überlegen, was Sie kommunizieren wollen
  • Sie müssen berücksichtigen, dass Sie mit Ihren Fans interagieren müssen
  • Nichts ist schlimmer als verwaiste oder vernachlässigte Fanpages
  • Sociale Medien bringen immer die Gefahr, dass man sich einen Shitstorm ernten kann

Vorteile

  • einfache Einrichtung
  • kostenfrei
  • freie Auswahl an den kommunizierten Inhalten
  • keine technischen Kenntnisse notwendig
  • News und interessante Infos können schnell und kostenfrei verbreitet werden
  • eine hohe Reichweite ist möglich

Welche Arbeit fällt an und wie mache ich meine Fanpage erfolgreich?

Gute Inhalte sind die Grundlage für Ihren Erfolg. Machen Sie sich Gedanken darüber, wie Sie wahrgenommen werden wollen. Jeder Post, jedes Bild, etc. trägt zu Ihrer Außenwirkung bei! Lieber gar nicht kommunizieren, als falsch wahrgenommen zu werden!

Grundsätzlich sollte man berücksichtigen, warum Ihre Zielgruppe social Media nutzt!

Eine gute Grundlage für interessante Themen liefert Ihre eigene Homepage. Hier können ergänzende oder aktuelle Informationen zu den einzelnen Veröffentlichungen kommuniziert worden (z. B. eine Auszeichnung, ein Testergebnis, etc.).

Hierzu gibt es auch die Option bei Facebook, Beiträge vorauszuplanen. Hierdurch kann auch ein Redaktionsplan erstellt werden, so dass vorausschauendes Arbeiten möglich wird. Sinnvoll ist, immer ein gewisses Grundrauschen ergänzent mit aktuellen Themen zu erzeugen. Ergänzend kann Facebook Advertising kombiniert werden.

Am Anfang war es möglich, rein nur über gute Beiträge eine große Reichweite aufzubauen – aber heute ist dies nur noch selten der Fall.

Beeinflussen Fanpages auch mein SEO?

Grundsätzlich können Suchmaschinen wie Google auch den Traffic auswerten, welche über die sozialen Medien generiert werden. Dies sind sogenannte social Signals. Daher sollten die Aktivitäten im social Media-Bereich immer mit Ihrer SEO kombiniert werden. Dies hat folgende Gründe:

1.) Der Traffic über sociale Medien wird ausgewertet

2.) Ihre Aktivitäten in den sozialen Medien können Ihre Vertrauenswürdigkeit beeinflussen

3.) Es zählt immer die Zufriedenheit der User – erfüllen Sie nicht die Erwartung der User, so kann dies zu einer Verschlechterung der Rankingerbnisse führen

4.) Schlechte Nutzererfahrungen bedeuten für Suchmaschinen negative Rankingsignale

Ihre User müssen zufrieden sein!