Knowledge Graph

Ein Knowledge Graph ist eine Wissens-Datenbank, in der eine Vielzahl an Informationen abgelegt sind. Durch diese können Beziehungen unter unterschiedlichen Themen hergestellt werden. Zugleich können sie mit bestimmten Attributen bzw. Eigenschaften verknüpft bzw. angereichert werden.

Aufbau und Struktur

Die grundsätzliche Struktur besteht aus Knoten (Entitäten – meist ein Name oder eine Bezeichnung) und Kanten (meist Eigenschaften oder Attribute). Diese werden miteinander in Beziehung gebracht.

Knowledge Graph

Facebook nutzt zum Beispiel einen Social Graph, um Beziehungen unter den unterschiedlichen Profilen bzw. Usern zu analysieren. Google nutzt seit relativ langer Zeit einen Link-Graph, so dass Beziehungen unter Webseiten oder Dateien analysiert und bewertet werden können.

Der Knowledge Graph ist für die Analyse zwischen Entitäten zuständig.

Ein Beispiel:

Sie suchen nach Thomas Müller – durch den Knowledge Graphen sind die Beziehungen zu anderen Informationen verfügbar (z. B. Spieler vom FC Bayern München, Geburtsdatum, Gesichte, Gehalt, Größe, etc.).

Die Grundlage bilden unterschiedliche Ebenen, welche durch ein riesiges Wisssensdepot (Knowledge Responsity) aus verschiedensten Quellen versorgt wird.

Informationen von Google

Woher erhält Google die Daten für den Knowledge Graph?

Die Informationen zu den Entitäten und deren Beziehungen untereinander kann Google aus vielen unterschiedlichen Quellen beziehen.

Quellen für unstruktierte Daten

  • Webseiten
  • Suchanfragen
  • Nutzer von Browser (Chrome)
  • unstruktierte Datenbanken

Semistruktierte Daten

Nutzung von Enzyklopädien (z. B. Wikipedia)

Strukturierte Daten

Hierbei nutzt Google semantische Datenbanken wie zum Beispiel

  • YAGO
  • Google my Business
  • CIA World Factbook
  • Wididate
  • DBpedia
  • Strukturierte Daten via Microdate, RDF und JSON-LD
  • Lizenzierte Daten
  • etc.

Google erhält über viele unterschiedliche Wege Informationen. Die Vielzahl an Möglichkeiten bedeutet aber auch, dass man sehr gut differenzieren kann, welche Quellen vertrauenswürdig sind. Daher ist es auch wichtig, entsprechende Daten etc. zu kontrollieren und synchron zu halten (soweit wie möglich).

Welche Veränderungen bedingt die Nutzung vom Google Knowledge Graphen?

Durch die Einsatz des Knowledge Graphen haben sich die Ergebnisse der Suchen stark verändert. Am Anfang waren nur „Kategorien“ verfügbar – danach gibt es um Keywords.

Mittlerweile wurde eine Sematische Suche daraus.

Beispiel:

Bleiben wir beim oberen Beispiel von Thomas Müller. Wenn Sie heute nach Thomas Müller suchen, dann sehen Sie in der Desktop-Ansicht auf der rechten Seite eine Vielzahl an Informationen, welche ihm zugeordnet sind. Hier einige Beispiele:

  • Kurzbeschreibung
  • Geboren am und wo
  • Größe
  • Gehalt
  • Ehepartnerin
  • Aktuelle Teams
  • Bücher
  • Statistiken
  • Oft im Zusammenhang gesucht

Zudem werden in den Suchergebnissen zugleich die aktuellen Schlagzeilen als Karusell eingeblendet. Hierdurch wird dem Suchenden schon eine Vielzahl an Antworten geliefert, so dass er schnell und einfach an seine gesuchte Information kommt.

Google Knowledge Graph

Folgen für Anbieter und Webseitenbetreiber

Durch diese Änderungen sind auch neue Anforderungen an Anbieter entstanden:

  • Es reicht nicht mehr, nur auf ein Keyword zu optimieren
  • Nicht jede Suche wird auch auf einer Webseite laden – viele Suchanfragen werden von Google direkt beantwortet (wird noch mehr werden, wenn sich die Anzahl an Suchen ohne Anzeige (z. B. durch Alexa, etc.) weiter erhöht)
  • Daten und Informationen müssen bewusster und gezielter Aufbereitet werden
  • Man muss die Zusammenhänge verstehen
  • Gute und hochwertige Inhalte zu entwickeln wird aufwändiger
  • Die Online-Reputation muss überwacht werden, da auch die Vertrauenswürdigkeit der Informationsquelle für Google immer wichtiger wird

Zusammenfassung

Informationsanbieter wie Google oder Facebook können durch die sehr große Datensammlung mittlerweile Informationen sehr gut miteinander verknüpfen. Durch den Anspruch der User, immer schneller und einfacher an Informationen zu gelangen, haben sich diese auch entsprechend weiter entwickelt und neue Lösungen gefunden.

Es wird immer wichtiger, sich im Internet einen guten Ruf auf zu bauen und zugleich hochwertige Informationen an zu bieten, die so aufbereitet sein sollten, dass die Informationsanbieter auch damit sinnvoll arbeiten können.

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